Sehenswürdigkeiten

Zoo Leipzig

Mit 850 Tierarten auf 26 ha gehört der Zoo Leipzig zu den artenreichsten Europas. 1878 als privater zoologischer Garten durch den Gastwirt Ernst Pinkert gegründet, wurde der Zoo seitdem regelmäßig erweitert und modernisiert. Er dient aber nicht nur dazu, den Besuchern exotische Tiere vorzustellen, sondern trägt mit Erhaltungszucht- und Auswilderungsprogrammen sehr erfolgreich zum Artenschutz bei.

Nikolaikirche Leipzig

Bis heute ist die ab 1165 errichtete Nikolaikirche die größte Kirche in Leipzig. Sie war 1519 Schauplatz der Leipziger Disputationen, in deren Verlauf Luther endgültig mit der katholischen Kirche brach und 1724 führte Johann Sebastian Bach hier erstmalig seine Johannespassion auf.
Ende der 1980er Jahre begannen hier im Anschluss an die schon länger stattfindenden Montagsgebete friedliche Demonstrationen gegen das DDR-Regime, die bis zu 500.000 Teilnehmer hatten.

Altes Rathaus und Markt

Baubeginn für das Alte Rathaus war bereits 1556 und es war über Jahrhunderte nicht nur Sitz der Stadtverwaltung, sondern auch Veranstaltungsort hochkarätiger Feste. Nach dem Bau des neuen Rathauses 1905 wurde es renoviert und dient seit 1909 als Stadtgeschichtliches Museum. Auf dem Marktplatz findet nach wie vor regelmäßig ein Wochenmarkt statt und auch die Buden des Leipziger Weihnachtsmarktes werden hier jedes Jahr errichtet.

Barfußgässchen

In Leipzig als „Drallewatsch“ bekannt ist das Barfußgässchen eine der beliebtesten Gastronomiemeilen Leipzigs. Hier reihen sich gutbürgerliche Restaurants und Studentenkneipen dicht an dicht und laden zum Einkehren ein.

Auerbachs Keller

Wohl niemand sonst hat seiner Lieblingskneipe ein solches literarisches Denkmal gesetzt wie Johann Wolfgang von Goethe. In Faust I lässt er eine entscheidende Szene in Auerbachs Keller spielen, wo er oft als Student eingekehrt war. Leipzigs zweitälteste Gaststätte wird bis heute betrieben und erfreut sich dank ihrer umfangreichen Gastronomie weiterhin großer Beliebtheit.

Thomaskirche

Die Thomaskirche ging 1222 aus der noch älteren Marktkirche hervor und wurde 1496 so umfassend umgebaut, dass sie neu geweiht werden musste. Ihr Thomanerchor und vor allem Johann Sebastian Bach, der von 1723 bis 1750 Thomaskantor war und auch in der Kirche begraben ist, haben sie weltberühmt gemacht.

Gottschedstraße

Wie auch das Barfußgässchen ist die Gottschedstraße eine von Leipzigs beliebten Gastronomiemeilen. Der Schwerpunkt liegt hier stärker auf Kneipen, Szenebars und Diskotheken mit entsprechend jüngerem Publikum.

Gewandhaus Leipzig

Das Gewandhaus in Leipzig ist bereits das dritte Gebäude mit diesem Namen, das hier errichtet wurde. Der Name geht darauf zurück, dass hier Leipziger Händler Stoffe und Tücher lagerten. 1743 gründeten hier Kaufleute einen Konzertverein, aus dem das heutige Gewandhausorchester hervorging.

Botanischer Garten

Leipzigs Botanischer Garten gehört zur Universität Leipzig. Seine Vorläufer gehen bis auf das Jahr 1539 zurück, als ein Garten mit Heilpflanzen für die Universität angelegt wurde, womit er der älteste botanische Garten Deutschlands ist. Heute ist das Gelände ungefähr 3,5 ha groß und beheimatet knapp 10.000 Pflanzenarten.

Asisi Panometer

Im Gebäude des ehemaligen Gasometers II der Stadtwerke Leipzig stellt Yadegar Asisi seit 2003 jedes Jahr ein neues Panoramabild von gigantischen Abmessungen aus. Die Bilder sind etwa 105 m lang und bis zu 35 m hoch. Zu jedem neuen Bild im Panometer wird eine begleitende Themenausstellung organisiert.

Karl-Liebknecht-Straße

Mit Barfußgässchen und Gottschedstraße ist sie die dritte von Leipzig großen Gastronomiemeilen. Wie auch die Gottschedstraße ist sie mit ihren vielen Kneipen eher für ein jüngeres Publikum interessant.

Völkerschlachtdenkmal

Das Völkerschlachtdenkmal wurde 1913 zum Andenken an die Völkerschlacht bei Leipzig errichtet. Hier wurde in der Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege vom 16.–19. Oktober 1813 die Armee Napoleons besiegt. Das 91 m hohe Denkmal ist eines der größten in Europa.