Sehenswürdigkeiten

Historische Innenstadt

Trier wurde schon vor mehr als 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet und kann somit den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich beanspruchen. In direkter Nachbarschaft stehen hier mittelalterliche Kirchen und römische Anlagen, die die Jahrtausende überdauert haben.

Hauptmarkt

Mit dem Ende der Römerzeit verlor Trier an Bedeutung, erhielt 958 aber wieder das Marktrecht. Seit dieser Zeit ist der Hauptmarkt das Zentrum, nicht nur des mittelalterlichen, sondern auch des heutigen Triers.

Dom

Der Trierer Dom ist nicht nur die älteste Bischofskirche Deutschlands, sondern war zur Zeit seiner ersten Errichtung das größte christliche Gotteshaus der Welt. Über die Jahrhunderte wurde der Dom immer wieder zerstört, neu errichtet, erweitert und renoviert weshalb er heute 1.700 Jahre Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte in sich vereint.

Liebfrauenkirche

Direkt neben dem Dom befindet sich mit der Liebfrauenkirche die älteste gotische Kirche Deutschlands. Erbaut im 13. Jahrhundert wurde das Gotteshaus von 2008 bis 2011 umfassend renoviert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

Konstantin-Basilika

Einst war die Basilika der Thronsaal Kaiser Konstantins und beeindruckte mit ihren gewaltigen Abmessungen Abgesandte aus allen Teilen des römischen Reiches. Ihre schiere Größe wurde ihr fast zum Verhängnis, da bis zur Neuzeit niemand mehr in der Lage war, den Bau in seiner ursprünglichen Form zu erhalten. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Basilika die erste protestantische Kirche im bis dahin rein katholischen Trier.

Palastgarten

Der Trierer Palastgarten entstand im 16. Jahrhundert im italienischen Stil und verbindet noch heute barocke Gartenkunst mit den erhaltenen Baudenkmälern vergangener Zeiten.

Barbarathermen

Als sie im 2. Jahrhundert nach Christus errichtet wurden, waren die Barbarathermen nach heutigem Stand die zweitgrößten des römischen Reiches. Ihren heutigen Namen verdanken sie einem mittelalterlichen Kloster, das aber im Gegensatz zu ihnen nicht überdauert hat.

Porta Nigra

Das letzte der ursprünglichen Stadttore von Augusta Treverorum steht bis heute am Eingang zur Trierer Altstadt. Das Wahrzeichen der Stadt verdankt seinem Namen als „Schwarzes Tor“ nicht seinem Baumaterial, sondern vielmehr dem Schmutz der Jahrtausende, der sich auf dem hellen Sandstein abgesetzt hat. Diese Schicht wiederum trägt zum Erhalt des Tores bei, das sie das Material vor der Verwitterung bewahrt.

Römerbrücke

Diese Brücke über die Mosel ist der älteste römische Brückenbau nördlich der Alpen und wird noch heute als Straßenbrücke genutzt. Ihre heutige Form mit den steinernen Bögen erhielt sie im 14. Jahrhundert.

Kaiserthermen

Die jüngsten und größten römischen Thermen in Trier sind bis heute ein beeindruckendes Zeugnis römischer Badekultur. Obwohl sie im Mittelalter als Steinbruch genutzt wurden, sind große Teile der Infrastruktur, mit der das Badewasser auf bis zu 40° C erhitzt wurde, gut erkennbar.

Amphitheater

Das 100 nach Christus eröffnete Amphitheater bot 20.000 Zuschauern ausreichend Platz und ist Beweis für die damalige Größe der Stadt. Eine Seite der Tribüne wurde direkt in den Hang gebaut, und musste nicht erst aufgeschüttet werden.

Igeler Säule

Mit 23 m ist diese Pfeilergrab das höchste seiner Art nördlich der Alpen. Das um 250 nach Christus errichtete Grab ist nur wenige Kilometer außerhalb von Trier.